Wie bekommt man 25.000 Telefonkontakte, Andreas Altmann?

Shownotes

Andreas Altmann hätte eigentlich die Chance auf einen Job beim Internationalen Währungsfonds in Washington gehabt. Das war in den 1990er-Jahren. Aus privaten Gründen ging Altmann aber zur Uni Innsbruck, wo er mit dem Aufbau des MCI betraut wurde. Zunächst tat er das widerwillig, doch dann wurde er Gründungsgeschäftsführer und später Rektor. Heuer feiert das MCI sein 30-jähriges Bestehen. Die Entwicklung des MCI ist beeindruckend: knapp 4.000 Studierende, jedes Jahr zu viele Bewerbungen für zu wenige Studienplätze, über 300 Partneruniversitäten. Zudem gilt das MCI als Österreichs Hochschule, aus der die meisten Start-ups hervorgehen. Andreas Altmann ist maßgeblich an dieser Entwicklung beteiligt. In dieser Podcast-Folge spricht er darüber, ob er Stolz verspürt, aber genauso über sein Smartphone: Er hat dort rund 25.000 Kontakte. Und trotzdem hat der begnadete Netzwerker seine Schwierigkeiten mit dem Begriff "Netzwerken". Im Gespräch geht es aber auch darum, warum Tirol und Südtirol, die zu den reichsten Regionen Europas gehören, Gefahr laufen, ihren Wohlstand zu verlieren. Und darum, warum die Wahrnehmung von Arbeit und Leistung in eine gefährliche Schieflage geraten ist. Schließlich geht Altmann hart ins Gericht mit dem Inszenierungsdrang der Politik ("armselig, peinlich, beschämend") und verrät, welchen Ratschlag seiner Mam er immer mit sich trägt.

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00:00:08: Das ist alles so peinlich, so armselig und beschämend.

00:00:13: Das kann man tun wenn man es für richtig findet aber das ist keine Politik.

00:00:17: Ich heiße sie herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Business Podcasts die SWZ trifft.

00:00:23: Mir sitzt heute Andreas Altmann gegenüber langjähriger Rektor und einst auch Geburtshelfer des MCI in Innsbruck.

00:00:31: Mein Name ist Christian Pfeiffer, ich bin der Chefredakteur der SVZ.

00:00:35: Schön, dass Sie zuhören, wo immer Sie gerade sind!

00:00:39: Hallo Andreas, willkommen im SVZ-Podcast!

00:00:42: Vielen Dank für die nette Einladung – ich freue mich sehr da zu sein!

00:00:46: Andreas Altman und ich kennen uns schon ziemlich lange und deswegen duzen wir uns auch in diesem Podcastgespräch.

00:00:54: In jungen Jahren hätte Andreas Altmann eigentlich die Chance auf einen Job beim internationalen Währungsfonds in Washington gehabt.

00:01:03: Stattdessen ging er aber zur Uni Innsbruck, und zwar aus privaten Gründen über die wir auch dann gleich reden werden.

00:01:10: An der Uni Insbruck gab es damals im Plan ein Weiterbildungszentrum zu gründen, das mit praxisnein Angeboten eine Ergänzung zur Universität wird.

00:01:24: Der junge Andreas Altmann wurde immer stärker in die Vorarbeiten involviert und auch damit betraut obwohl ihm das ursprünglich eigentlich gar nicht so sehr Spaß machte.

00:01:36: Es kam dann aber wie es kommen musste.

00:01:38: Andreas Altmann fand immer mehr gefallen an der Aufgabe, wurde Gründungsgeschäftsführer und danach Rektor des MCI.

00:01:46: Heute hat das MCI jedes Jahr viermal so viele Bewerbungen als Studienplätze und ist in internationalen Hochschulrankings regelmäßig weit vorne zu finden – auch viele Südtirolerinnen.

00:02:03: steht nach wie vor unter der Leitung von Andreas Altmann und feiert heuer sein dreißigjähriges Bestehen.

00:02:10: Und darüber wollen wir jetzt sprechen, aber auch über Leistungswille und Wohlstand.

00:02:17: Andreas, wenn wir auf diese Dreißig Jahre und auf diese Entwicklung zurückblicken, bist du dann ein bisschen selbst überrascht über die Entwicklung?

00:02:28: Ich bin mehr als überrascht, wenn man zurückblickt.

00:02:31: Und im Nachhinein, wenn ich da selber zuhöre was du über mich erzählt hast fragt man sich kann das ich sein?

00:02:38: Wobei du mich verdammt gut zu kennen scheinst diese Urgeschichte und meine Motivlage und warum ich eigentlich nach Innsbruck zurückgekommen bin.

00:02:48: damals war ich an der Johns Hopkins in Bologna mit meiner Frau und wir hatten schon ein kleines Kind Und das war tatsächlich der Grund, warum ich diese Herausforderung nach Washington DC zu gehen nicht angenommen habe.

00:03:01: Österreich war damals nicht Teil der Europäischen Union und das Medizinstudium meiner Frau die fünf Jahre faktisch gratis gearbeitet hatte in Erwartungen Hoffnung der nächsten versprochenen Fachausbildungsstelle.

00:03:15: Meine Frau bekam dann eine Ausbildungsstelle.

00:03:18: Dann war die Entscheidung, doch zurückzugehen nach Innsbruck.

00:03:22: Ich hatte offen gesagt ... Die Tränen in den Augen, als ich von Branden nach Innesbruck heruntergefahren bin, hab mir da etwas gesucht und das wird ja jetzt mehr Gesprächsgegenstand

00:03:34: sein.".

00:03:34: Ich habe es gesagt am Anfang hatte ich das nicht so sehr ... berührt diese Vorarbeit am MC.

00:03:41: Wann ist an der Bunker gekommen, wo du gefallen an der Aufgabe bekommen hast?

00:03:46: An sich habe ich immer gerne gearbeitet und gerade auch an neuen Dingen.

00:03:50: Der Hintergrund, warum mich das weniger gefreut hat ist weil eigentlich mein Ziel dann war wenn ich schon zurück gehe nach Innsbruck dass ich eine wissenschaftliche Laufbahn einschlage und ich war relativ weit auf dem Weg zur Habilitation.

00:04:04: und wenn man dann in Richtung einer vollen Professur geht dann hat man einfach viele Möglichkeiten sich dort oder dahin zu entwickeln.

00:04:12: Und diese Aufgabe, die mir stärker auf meinem Tisch gelandet ist.

00:04:17: Ich war damals, bin zurückgegangen als Postdoc zu meinem Doktorvater der dieses Weiterbildungszentrum also im Kopf hatte und schon dort oder da vorangetrieben hatte.

00:04:29: Diese Aufgabe wurde immer mehr deswegen auf meine Schultern gelegt weil er zum Vizerektor und zum Rektor der Universität sich entwickelt hat.

00:04:38: Und es war dann ganz einfach so, dass ich versucht habe, so weit das zu Ende zu bringen damit wir endlich die Geschäftsführung ausschreiben konnten.

00:04:48: Dann hatten wir die Geschäftssführung ausgeschrieben und haben damals einen Vermögen ausgegeben – also unserem kleinen Projektbudget in der Frankfurter, in der neuen Zürcher, in den süddeutschen Emikhanemisten.

00:04:59: Wir hatten hundertfünfzig Bewerbungen weltweit!

00:05:03: Und ich habe damals sogar noch die Hearings organisiert.

00:05:07: Ich war beeindruckst von allen und wir hatten eine Kommission, wenn man sich erinnert, Friedmund Malig vom Managementzentrum St.

00:05:14: Gallen war dort, Hermann Sendele der große Personalberater und eine ganze Reihe weiterer Entscheidungsträger und die haben den Hase gerempft mehr oder weniger Bebenkandidaten.

00:05:25: Ich hab es nicht verstanden.

00:05:28: Und dann war nach dem ersten Hearing-Tag getuschelt Und auf einmal kam an mich die Frage, halt man, wir haben gemeint das taugt alles nichts.

00:05:37: Wollen Sie es nicht machen?

00:05:39: Für mich war das ein Schock und ich habe mir dann Bedenkzeit ausgebeten.

00:05:46: und dann wie komme ich aus der Nummer raus?

00:05:49: ja und irgendwann muss man dann Hop oder Drop sagen und dann hab' ich gesagt ok!

00:05:54: Ich mach's.

00:05:56: Und damit ist die Aufgabe auch klar, dass man diesen Weg einschlägt und nicht den anderen.

00:06:01: Du bist immer noch dort und du brennst immer noch für diese Aufgabe kann man sagen... Du stammst ja ursprünglich aus Salzburg.

00:06:08: Der Salzburger hat in Tirol sein berufliches Glück gefunden!

00:06:12: Der Salzburger hat zuerst in Tirol seine wissenschaftliche Liebe ziemlich zeitgleich, seine Frau ist eine große persönliche Liebe gefunden und dann hat diese Entwicklung Platz gegriffen.

00:06:26: Und jetzt bin ich mit großer Leidenschaft dabei die ersten Jahre oder vielleicht insgesamt über die dreißig Jahre herauf.

00:06:35: das Schwierigste war nicht das Geld, obwohl wir zum Teil unglaublich knapp waren.

00:06:40: Wir haben oft nicht gewusst in den ersten Jahren wie wir das nächste Monat die Rechnungen bezahlen sollten.

00:06:46: Gott sei Dank nennen Sie mal so jugendliche Unvernunft, die einfach – wir machen sie!

00:06:51: Aber die größten Schwierigkeiten waren eigentlich immer, die politischen.

00:06:54: will man das.

00:06:55: Und diese politischen Themen werden – obwohl man den Tirol gerne sich aufs Knie greift und laut schwört bei meiner Ehe, dass wir alle das hier nur ehrlichen Bedroffene im Visier usw.

00:07:06: gearbeitet würde.

00:07:07: Vieles ist einfach hinten rumgelaufen.

00:07:10: Man hat dann immer wieder Gefahr gehabt, dass man eigentlich ins Leere laufen würde oder gar nicht weiß.

00:07:17: Das war herauf über die Jahre in unterschiedlichen Phasen die schwierigste.

00:07:21: Die Arbeit, die Leidenschaft sind das und was ich tue.

00:07:24: Und mittlerweile – auch das ist das Schöne der Ergebnisse – machen mir riesige Freude.

00:07:28: Apropos Ergebnisse, ich habe mal so ein bisschen nachgelesen.

00:07:31: Das MC hat knapp viertausend Studierende.

00:07:35: Ich habe es ja vorhin gesagt, zu viele Bewerbungen jedes Jahr für zu wenige Studienplätze ist vernetzt mit über dreihundert Partneruniversitäten.

00:07:43: Ist die österreichische Hochschule aus der die meisten Start-ups hervorgehen?

00:07:49: Stolz oder Genugtuung, beides?

00:07:53: Das Wort stolz ist irgendetwas.

00:07:55: Ich bin zu katholisch erzogen und weiss nicht auf Bescheidenheit und so weiter getrimmt.

00:08:01: Das Stolz, wahrscheinlich kann man es nie ganz vermeiden in sich.

00:08:04: Aber große Freude!

00:08:07: Wenn man so will genug tun.

00:08:08: und eine riesengroße Freude wenn ich sehe... Ich bin irgendwo ob das nun in New York ist oder auf der Almhütte ist Dort oder da, völlig überraschend angesprochen wird.

00:08:22: Andreas, erkennst du mich noch?

00:08:25: Oder was immer bis dahin... Man erhält man sich und sieht das.

00:08:29: meine Tochter will gar nicht glauben dass ich sie heute treffe und die würde so gern bei ihnen studieren.

00:08:35: könnten Sie mir ein paar Tipps geben?

00:08:37: egal also wo immer man hinkommt dann das ist einfach eine große Genugtuung.

00:08:41: vielleicht ist das der richtige Ausdruck.

00:08:43: Und wissen heute das Verhältnis mit der Uni Innsbruck.

00:08:47: Ihr seid damals als Ergänzung eigentlich geboren wurden, seid ihr heute Konkurrenz?

00:08:54: Flapsig.

00:08:55: Wir haben jetzt etwa fünfhundert fix angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und etwa ein tausend Lehrbeauftragte.

00:09:01: Flapsic sagen wir immer bei uns im Haus und wir haben echt eine coole Stimmung einfach ein cooles Klima.

00:09:08: Flapsig sagen wir, wir kennen keine Konkurrenz.

00:09:10: Wir haben keine.

00:09:12: Es ist auch vor Mail.

00:09:13: gerade was die Universität Innsbruck angeht wäre es auch völlig falsch das so zu sehen.

00:09:19: Die Universität innsbrucks ist eine der Trägerinnen des MCI die anderen sind das Bundesland Tirol, Landeshauptstadt Innsbuck und die sozialpartnerschaftlichen Einrichtungen also Wirtschaftskammer Arbeiterkammer Industriellenvereinigung Und an einer positiven Entwicklung der Kinder oder eines Kindes soll man sich erfreuen.

00:09:38: Das ist in aller Regel auch so, wir versuchen auch das Angebot aufeinander abzustimmen und wir teilen in vielen Bereichen sogar hates Thema Infrastruktur gemeinsame Bibliothek und ähnliches.

00:09:51: Allerdings auf der individuellen Ebene gibt es durchaus so etwas wie, ich neins mal Befindlichkeiten oder Eitelkeiten.

00:10:00: Wir haben auch schon Führungspersönlichkeiten in der Universität erlebt wo man das Wort Ödibus komplex verwenden könnte also dass die Eltern oder ein Elternteil meistens ist es da Vater Sorge hat wenn der Sohn aufkommt und stark wird dass man irgendwie an den Drang getränkt werden könnte.

00:10:17: Wir schmunzeln über diese Dinge immer wieder, aber wir spüren sie dort oder da schon auch.

00:10:22: Andreas wie finanziert sich das MC eigentlich?

00:10:25: Wir haben ein Jahresbudget in Summe von etwa sechzig Millionen Euro derzeit.

00:10:30: die Bundesregierung bestellt bei uns Studienplätze.

00:10:33: Das läuft so, dass die Bundesregierung Calls also Tenders Ausschreibungen hinausgibt.

00:10:39: Welche Studienprogramme man denn als besonders sinnvoll achten am Standort würde und dort einrechten würde?

00:10:47: Und dann ist das montere Hauen und Stechen – die besten Studienangebote können eine Akkreditierung und eine Grundfinanzierung bekommen Was dazu führt, dass zum Beispiel wenn wir einen Studiengang vorlegen mit fünfzig Studienplätzen per Jahr in der Richtung I don't know.

00:11:03: Self-Dual Engineering oder so, das die Bundesregierung dann sagt okay Wissenschaftsministerium, das kaufen wir ein.

00:11:10: Wir geben für jeden Studienplatz so und so viel Geld Das sind etwa zehn Tausend Euro per Studienplatz.

00:11:15: und ja Und das reicht nicht Der Bund behält sich auch vor nie hundert Prozent zu finanzieren.

00:11:24: den Rest einsammeln muss bei den einzelnen Trägern, über Studienbeiträge, über Sponsoren, über Veranschaltungen, über Drittmittelforschung und ähnliches.

00:11:32: Aber

00:11:32: kann man sagen wie viel Prozent vom Budgeter Bund

00:11:36: oder

00:11:36: öffentlich finanziert ist?

00:11:37: Ja

00:11:38: etwa sechszig Prozent, fünfundsechzig Prozent kommt von Bund, etwa fünfzehnzwanzig Prozent auch vom Bundesland Tirol, zwei zwanzig, dreinzwanziger Und der Rest ist dann frei finanziert.

00:11:52: Das heißt zwischen zwanzig, fünfundzwanziger Prozent zum Teil im Einzelnen.

00:11:56: auch mehr ist.

00:11:58: Redmittel basiert und aus dem haben wir aber alles zu finanzieren.

00:12:01: Wir haben auch die Infrastruktur zu finanzieren und das ist z.B.

00:12:04: jetzt wie man auch in Südteruhr mitbekommen hat den Campus wird bezahlen derzeit mehr als vier Millionen Euro allein an Mieten und das isst alles aus diesem Budget so bestreiten.

00:12:16: Ich möchte jetzt ein bisschen über dich auch sprechen.

00:12:20: Es heißt, du hast fünfundzwanzigtausend Kontakte in deinem Smartphone oder knapp fünfund zwanzig tausend.

00:12:27: Du bist ein begnadeter Netzwerker das weiß man und das weiß auch ich.

00:12:32: welchen Dip hat dieser begnadelte Netzwerk?

00:12:35: Andreas Altmann für die Leute die uns hier zuhören denn Netzwerk schafft ja auch berufliches Vorkommen.

00:12:44: Mir wird immer wieder dieses Thema sagen, wobei ein Netzwerk angedichtet oder zugeschrieben ist.

00:12:49: Es ehrt einen, es freut einen.

00:12:52: Persönlich habe ich mit dem Begriff des Netzwerks irgendwie so meine liebe Not weil Netzwerk mir zu technisch ist, zu instrumental, zu auf Zweck, Do und Des hinaus ergerichtet.

00:13:06: für mich Ist das was hier, ich hab das irgendwann mal erfragt.

00:13:10: Dass es etwa von zwanzigtausend sein sollen als jemand neben mir saß und gesagt hat darf ich das mal wissen?

00:13:16: Weil er würde jemanden kennen der glaube ich viertausende hätte.

00:13:19: Und dann sag ich glaub dass habe ich auch und dann ist irgendwie so dieses Ergebnis ausgekommen.

00:13:24: Aber Familie um ein Beispiel zu geben ist kein Netzwerk.

00:13:28: Man wird es nicht so bezeichnen.

00:13:30: Und im Freundeskreis bezeichnet man auch nicht das Netzwerk.

00:13:33: Und dieser Logik, dieser Philosophie hänge ich an wenn es um Beziehungen geht.

00:13:38: Es ist Vertrauen!

00:13:39: Es ist Wertschätzung!

00:13:40: Es is Freude einander zu treffen!

00:13:43: Es die Bereitschaft einanderzuhelfen!

00:13:45: Es iis die Bereidschaft und das Interesse einander sich einzulassen.

00:13:50: wie gehts dir?

00:13:53: Das habe ich immer wieder und das natürlich bei mir auch sehr stark beruflich.

00:13:57: irgendwie lasse ich ja nicht trennen jemanden zu helfen, jemanden Türen zu öffnen.

00:14:02: Jemanden zu begeistern.

00:14:04: Jemanden aus seiner Not oder aus seiner oft seines Entscheidungsspielräume wo jemand nicht genau weiß wie gehe ich mit dem Thema um und aus dem baut sich so ein Beziehungsgefüge auf und da kommt man auch mit zum Teil wild fremden Menschen.

00:14:19: Kommt man dort auf einmal in sehr persönliche vertrauensvolle Ebenen die einander also Woher man sagt, ich weiß nicht weiter mit meinen Eltern oder die mir den Betrieb nicht geben wollen.

00:14:30: Oder die mir nichts zutrauen oder was immer.

00:14:33: Ich habe Kinder, mit denen ich nicht so recht glücklich bin.

00:14:36: Das spielt ja auch auf solchen Ebenen und dort dann irgendwo zu helfen im Rahmen der beruflichen Wirklichkeiten und des persönlichen Beziehungsgefüges das sich herausentwickelt hat.

00:14:48: Dort baut sich dann wohl so etwas auf, was man mit der Begrifflichkeit verwenden könnte.

00:14:55: Aber ich versuche, dass eigentlich meine wichtigste oder auch eine ernst gemeinte Frage ist, gibt es etwas, das ich für dich tun kann?

00:15:04: Oder wie geht's da?

00:15:05: Wo ist dein Bodeln weg?

00:15:07: Wo stehst du an und solche Sachen?

00:15:09: Und auf einmal baut dort sich etwas auf!

00:15:12: Meine Kinder jetzt bitte nicht lauchen, wenn die das hören und bringen sie mich um wahrscheinlich... Aber die nennen mich ab und zu Bruder Andreas.

00:15:20: Also so irgendwie, uns gäbe sie auch noch und für uns hast wenig Zeit.

00:15:27: aber einfach diese Freude, diese Leidenschaft und dann auch andere zu treffen und diese Freute sich aufeinander einzulassen das ist eigentlich der schönste.

00:15:37: Man

00:15:38: baut nicht ein Netzwerk sondern das Netzwerk ist die Folge von... von Beziehungen, die man auch gerne eingeht.

00:15:47: Ich bin als viertes Kind einer von fünf Bauernbuben aufgewachsen am Hof.

00:15:53: Wir hatten nie ... War nie im Kindergarten.

00:15:55: Es war immer hart zu arbeiten.

00:15:57: Aber ich hab immer das große Glück gehabt, dass ich gern heimgekommen bin.

00:16:03: Also Eltern, die einen gern gehabt haben, die die Familie gern gehabt hat.

00:16:06: Es ist Willzug gegangen auf den Bauernhof.

00:16:08: Das kann man sich vorstellen.

00:16:09: und unter fünf Burschen da ... Da geht es ab.

00:16:16: Wir hatten einen Tisch, wo unten das Lederrimchen war und das der Löffel gesteckt.

00:16:20: Und da gab's dann also gemeinsam zwei Essen, da hat man schauen müssen, wo man bleibt.

00:16:25: Also solche Sachen gut!

00:16:28: Ich war aber – und das ist vielleicht beschreibt das Persönliche – zum Einen übernimmt bei uns traditionell der älteste den Hof Und damals Flapsi könnte ich sagen, Arsene war nicht verfügbar bis an die Reihe gekommen wäre.

00:16:43: Also das war relativ aussichtslos aber viel stärker noch ist... Ich wär wahrscheinlich auch viel zu schwach gewesen!

00:16:52: Damals habe man so genannt eine Saal abgestochen wurde wenn der Kälbchen verkauft wurde.

00:16:58: mein Gott.

00:16:58: also das war für mich immer was ganz Schlimmes.

00:17:01: Und dann war ich auch schon angemeldet im Borromeum, das ist dort wo man die Priesterausbildung, also die möglichen Priesterkandidaten in Gümmi hinschicken möchte.

00:17:10: Dort war ich wahrscheinlich auch zu unruhig.

00:17:13: Jedenfalls bin ich dann in diese Entwicklung hineingegraten natürlich.

00:17:17: Du fass

00:17:18: Priester wärst du geworden bis aber dann doch irgendwo anders gerammelt?

00:17:22: Es wäre mir zu eng gewesen wahrscheinlich.

00:17:25: Das denke ich auch!

00:17:26: Andreas, du bist ein... Beobachter natürlich der Gesellschaft, der Wirtschaft in Tirol und Südtirol.

00:17:34: Deswegen möchte ich mit dir auch über das reden.

00:17:36: Tirolo und Südtirol gehören zu den reichsten Regionen in Europa.

00:17:41: Sind deiner Meinung nach die Weichen so gestellt dass wir das auch bleiben können?

00:17:47: Ich würde gerne sagen ja und es fällt so schwer beziehungsweise man kann's kaum Und zwar muss man sich sehr aufpassen, dass man mit Verallgemeinderungen sich zurückhält.

00:17:59: Aber wir haben eine ganze Reihe von Herausforderungen die schlicht am Tisch liegen ob man sie mag oder nicht.

00:18:06: Es gibt völlig neue geopolitische Verhältnisse.

00:18:09: ich fliege nächste Woche nach China Werde dort berufen in den Advisory Board des MIT von China.

00:18:18: Ich weiß schon, also nicht meine Genialität.

00:18:20: Sie wollen mein.

00:18:21: In dem Fall die würden es tatsächlich Netzwerk bezeichnen und andere Dinge.

00:18:26: Gleichzeitig müssen wir wissen dass China da ist Und China schickt Tausende und hunderttausende junge Menschen in die Welt, um deren Sprachen, deren Technologien, deren Funktionsweisen und wie dort gearbeitet wird können zu lernen.

00:18:44: Wir schicken niemand nach China – wir haben eigentlich ganz wenig Kinderkompetenz!

00:18:48: Jetzt, um es kurz zu machen ... China ist da!

00:18:52: Und die USA haben eine völlig neue Entwicklung.

00:18:55: und die technologische Entwicklung, ich brauche jetzt nicht KI zu sagen.

00:18:58: Die technologischen Entwicklungen dort bleibt kein Stein auf dem anderen.

00:19:02: das zweite ist wir haben eine Demografie die dramatisch ist.

00:19:06: da sind jetzt alles exogene Faktoren die noch gar nichts mit uns zu tun haben.

00:19:11: in Bundesland Tirol verlieren wir fünftausend Menschen mehr aus dem Arbeitsmarkt per Anno als in den Arbeitsmarkt nachwachsen.

00:19:20: Und in Südroll sind es halt daher halb tausend.

00:19:23: und dann wird von jenen, die im aktiven Stand sind, dann wird auch noch weniger gearbeitet, will heißen die wöchentliche Arbeitszeit geht zurück.

00:19:35: Dann haben wir die Systemaanpassung der Pensionsalter, dann haben wir das Thema der Überbürokratisierung bzw.

00:19:42: der viel zu engen Regulierung, dass wird damit enorm schwierige Herausforderungen haben.

00:19:48: und die sogenannte Nachkriegsrente, keinen Krieg letztlich kaum Rüstung zu haben um billige Energie zur Verfügung zu haben.

00:19:57: Dass dort viele dieser Sachen auch in ein neues Licht gerückt wurden vom Klimawandel und den Kosten, die wir als Investition jetzt in die Hand nehmen müssen ganz zu schweigen.

00:20:08: Darum verstehe ich die heimischen politischen Parteien der Mitte nicht.

00:20:14: Südtirol würde ich jetzt etwas anders sehen, da finde ich die Macht der Regierung sehr gute Arbeit.

00:20:19: Aber allgemein in Europa und das betrifft in unterschiedlicher Weise die einzelnen Regionen und Länder aber dass man sich zunehmend in Inszenierung ergeht und nicht mehr in Gestaltung.

00:20:34: Und bist du der Meinung, dass Anderswo auf der Welt unter dem Strich mehr Gas gegeben wird?

00:20:38: Absolut!

00:20:39: Also China ist ein Beispiel.

00:20:42: wir blicken nur nach Korea.

00:20:43: Wir blicken nach Taiwan.

00:20:45: Weltmarktführer, Dreiviertel der Hochleistungschips werden in Taiwan erzeugt die anderen im wesentlichen Korea.

00:20:54: das sind vergleichbare Länder.

00:20:55: dann blicken wir noch Europa, Dänemark hat sich völlig neu unter Bitte und einer sozialdemokratischen Regierung völlig anders aufgestellt.

00:21:04: Schweden hat den Sozialstaat reformiert Und in Italien haben wir jetzt eine Regierung, die zumindest Stabilität und einen gewissen Zug aufs Tor und Reformen verspricht.

00:21:16: Ohne eine Beschönigung hier vornehmen zu wollen.

00:21:20: In Österreich und in Deutschland sehe ich dass die Mitte zum Teil es noch nicht verstanden hat, beziehungsweise zu schwach ist bzw.

00:21:28: die Reformheimnisse zu groß als das man sie in der kurzen Zeit in einer Legislaturperiode gegeben ist überhaupt nur sinnvoll angehen könnte?

00:21:39: In Deutschland hat der Bundeskanzler Merz gesagt wir müssen mehr arbeiten hat einen Shitstorm geerntet.

00:21:46: dafür also im Grunde wenn ich dir zuhöre sagst du er hat recht Wir müssen mehr arbeiten.

00:21:53: Wir müssen wir arbeiten und wir müssen völlig anders arbeiten, es ist ja eine Art Treppenwitz wenn man auf der einen Seite dieses Narrativ das ja zutrifft mehr Arbeiten und Leistungen Freude und Ergebnisse und Unternehmertum oder wie man es nennen mag und auf der anderen Seite aber Man dürfe jemanden nach Dienst keine E-Mail mehr erschicken, weil da könnte sich ja jemand belästigt fühlen.

00:22:20: Da kriegt man ja richtig ... ich weiß nicht, ich nennt es jetzt mal unreine Haut und das kann's einfach nicht sein!

00:22:29: Und jetzt bekomme ich tatsächlich in vielen Dingen zur Politik im deutschsprachigen Raum nur mehr Inszenierung.

00:22:38: nichts gegen Scouterfest, nichts gegen das Oktoberfest.

00:22:42: Nichts gegen die Sportveranstaltung aber eigentlich nur mehr von diesen Veranstaltungen zu Veranstalten zu Hetzen dann in Instagram oder anderen Social Media Postings zu zeigen was man denn im Schminktasche hätte und welche Stutz man an hat wenn man auf der Artige Veranstaltung geht Da kriegt man richtig die Krise.

00:23:05: und gleichzeitig wundert man sich, wenn die Bevölkerung zu den Rändern an den Wahlurnen tendiert.

00:23:13: Man glaubt, wenn man rosafarbene Zebra Streifen aufmalt statt die Weißen, dass man jetzt die Welt gerettet hätte und inszeniert sich indem er drei Lastenfahre jeder kauft auf kostendöffentlichem Hand und hätte... Also das ist alles so... peinlich so armselig, so beschämend.

00:23:32: Das kann man tun wenn man es für richtig findet aber das ist keine Politik und die Politik geht noch rechts und nach links.

00:23:40: Und und die Bürgerlichen die Mitte Parteien haben aus meiner Sicht in vielen Bereichen überhaupt nicht verstanden dass die Bevölkerung Leadership braucht erwartet und auch am Ende an den Wahlurnen bestätigt und zahlt.

00:23:56: Du findest harte Worte gegenüber der Politik, jetzt möchte ich nochmal weg von der Politik zu den Menschen gehen.

00:24:04: Wir haben gesagt wir sollten, wir müssten mehr arbeiten.

00:24:07: Ich halte jetzt mal dagegen.

00:24:10: ist es nicht auch legitim wenn junge Menschen sagen nein ich will nicht mehr so leben wie meine Eltern die Aufbaugeneration gelebt hat und die so viel gearbeitet hat?

00:24:20: Es ist grundsätzlich legitim noch dazu, weil die junge Generation viel öfter als es bei uns überhaupt hätte der Fall sein können.

00:24:29: ein Erbe zu erwarten hat.

00:24:32: Also früher war so, ich war wenig da und da gab es viele Kinder.

00:24:35: was wäre denn für die Kinder zu erwarteten?

00:24:37: Und und zur Verteilung gewesen noch dazu.

00:24:41: Ich weiß nicht wie's dir gegangen ist ob ich bin nicht im geheizten Schlafzimmer auf und habe keine uns weiter und ich hab die schuhe von meinen vorgängern getragen und ähnliches.

00:24:52: und bei uns war ja wohl der Anspruch wir Wenn wir dann mal ausziehen und so weiter, wenn wir selber Kinder haben, die sollten es einmal besser haben.

00:25:02: Jetzt ist mehr Wohlstand da und weniger Kinder oder weniger Nachkommen auf die das zu verteilen ist.

00:25:07: Technisch ist das absolut nachvollziehbar.

00:25:10: Gleichzeitig habe ich mit zwei Dingen ein Problem.

00:25:14: Das eine ist dass man damit davon ausgeht, dass der Wohlstand in dieser Form, der von früheren letztlicher wirtschaftet wurde ohne eigene Leistung in diese Form erhalten bleiben kann.

00:25:25: Das kann und wird nicht der Fall sein.

00:25:29: Und immer aber dann die Erwartung, und das ist in Österreich ganz besonders ausgeprägt.

00:25:34: Die Erwartungen an den Staat, der von der Krippe, von der Geburtskrippe bis zur letzten Kripe wo man dann trennen liegen darf, dass der Staat für alles zu sorgen hätte wenn man nur in Not geraten sei.

00:25:48: Hier wird nicht mehr unterschieden ob man verschuldet oder unverschuldet durch eigene Eignisse tun oder nicht tun.

00:25:56: Gewissermaßen kann der Wohlstand erhalten bleiben.

00:25:58: Das Zweite, aber das ist etwas was mich noch mehr fast umtreibt emotional.

00:26:05: Nämlich dass man so tut es wäre Leistung als wäre Arbeit etwas Furchtbares, was unschönes, was er niedrigen des demütigen des verkrampfern des.

00:26:16: Das ist eine Geschichte einer Empfindung

00:26:19: die ich

00:26:19: völlig verkehrt finde und auch schädlich nämlich in diesem Fall nicht nur für die Gesellschaft sondern für einen selbst.

00:26:28: Diese Freude am gestalten, die Freude an etwas bewegen, die freut einem etwas erreicht, diefreute an jemandem etwas weitergeben zu können – das ist wohl die schönste Freude und nicht das auf sich dem auf etwas auszuruhen, was einem zugefallen ist.

00:26:43: Ich

00:26:44: finde auch….

00:26:45: ich gebe dir da vollkommen recht dass Leistung wieder ein besseres Image verdienen würde.

00:26:50: heute ist ja Leistung gar nicht mehr sexy kann man so sagen Weil du Leistung ja sexy findest, wie viel arbeitet der MCI-Rektor in der Woche?

00:27:00: Ja das ist deswegen relativ schwer zu beantworten weil ich die Unterscheidungen nicht treffe.

00:27:06: Also du arbeitest immer!

00:27:08: Ich bin sehr viel... Ich bin extrem viel natürlich.

00:27:12: also wenn mir die Stunden irgendwie zählen würde dann wäre es wahrscheinlich auf gut Tirolerisch würde man das INSANE also also verrückt nennen.

00:27:21: aber ich mach's einfach.

00:27:24: Ich treffe gern Leute, ich denke gerne über Dinge nach.

00:27:29: Ich berate mich oder tausche mich gerne aus über neue Ideen und Unähnliches.

00:27:35: Insoweit ist das sehr schwer irgendwo zu zählen aber mehr oder weniger rund um die Uhr klingt jetzt aber ganz furchtbar.

00:27:44: Das meine ich so nicht!

00:27:46: Ich bin in einem Luxus-Beruf.

00:27:48: Jetzt ist mir völlig bewusst, völlig klar dass viele Menschen nicht die Gnade haben solche Tätigkeiten ausüben zu können.

00:27:57: Aber ich glaube das man an ganz vielen Tätigten freidempfinden kann.

00:28:01: Was ich nicht ungern mache bei Sponsoren, bei Graduierungsfeiern oder Eröffnungsfeiern und so was immer.

00:28:08: Und ich spreche immer frei!

00:28:10: Und da kommt mal was Besseres oder mal etwas Schlechteres.

00:28:14: Wir fallen ab und zu Zitate von Philosophen ein, oder von Künstlern oder von Sportlern, oder was immer.

00:28:21: Bei den letzten Graduierungsfeiern waren ein zwei Philosophen und zum Teil ja... Auf einmal fällt man ein in dem Kontext Leistung und Gestaltung das, was mir meine Mami gesagt hat.

00:28:34: Weißt du es Andre?

00:28:36: Ob sie freut oder nicht in der Früh vor dem Schulgehen in den Stahl zu gehen, um halb fünf da zu sein und auszumisten.

00:28:44: Es ist zu

00:28:45: tun.".

00:28:46: Und jetzt sagt meine Mami, gib mir dann ein Tipp!

00:28:51: Besser freiz dich, hast du es einfacher?

00:28:54: Das hat unglaublich viel... Dabei habe ich die schönste Kindheit der Welt gehabt.

00:28:59: aber ob man jetzt in der Pflege der Angehörigen, ob man an den Dienst weil etwas Wichtiges Ich glaube, man kann in vielen Dingen was sinnstiftendes erkennen.

00:29:09: Und ich glaube das ist sogar leichter zu erkennen als wenn ich mich jetzt – ich hoffe, ich beleidige jetzt niemand der dazuhört.

00:29:17: ob ich glaube unbedingt Triathlon und Marathon und Achttausende an mich den schlimmsten Gefahren aussetzen und dem Wingsuit hinunter stürzen und die Zähne abfrühen wollen.

00:29:29: Ich habe einen hohen Respekt vor dieser Leistung aber Die Sinnhaftigkeit des Tuns ist in den erst genannten Dingen, wo tatsächlich Notwendigkeit, wo auf der anderen Seite Freude und Wert entsteht.

00:29:45: Das ist doch aus meiner Sicht viel leichter zu erkennen.

00:29:49: Das was du jetzt sagst zeigt eigentlich, dass der Mensch ja von Grund auf leistungsorientiert Da.

00:29:56: eine sucht es halt beim Berglauf und andere vielleicht so wie der Andreas Haltmann, suchts mehr bei der Arbeit.

00:30:03: Also sollten wir diese Leistungsbereitschaft mehr auf die Arbeit wieder konzentrieren oder auch auf die Arbeitskonzentrie?

00:30:09: Ja also wie gesagt das wäre völlig absurd jetzt irgendwelche Pauschalierungen und Dämonisierungen in die ein oder andere Richtung vorzunehmen.

00:30:18: aber dieser Kontext, dass man in Dingen die einfach notwendig sind oder die die Gesellschaft weiterbringen oder die Familie weiter bringen.

00:30:28: Dieser Kontext ist mir einfach viel zu sehr aus dem Fokus geraten.

00:30:32: und ich glaube auch das diese zum Teil ja überaus gut gemeint oder zugutgemeinte Haltung, dass Man Kindern die Dinge also leicht machen sollte Dass das eigentlich eine falsche Strategie ist nämlich Geschenke sind willkommen, sie sind ab und zu auch notwendig.

00:30:52: Sie sind stiftenfreude aber Befriedigung im Sinne einer Zufriedenheit, das habe ich selbst mir nicht zugetraut und ich habe es aber geschafft.

00:31:05: Darauf musste ich verzichten und ich hab's dann am Ende doch

00:31:09: bekommen.".

00:31:11: Das ist aus meiner Sicht das viel beglückendere Auch die Selbstsicherheit stärkende, das ist mir viel zu sehr aus dem Fokus gelangen.

00:31:21: Ich glaube du hast auch recht!

00:31:22: Du sagst für allgemeinräume sind Fehl am Platz und du siehst ja täglich am MCI.

00:31:27: leistungsbereite Menschen also wir haben die auch noch in unserem Breitengraden?

00:31:32: Absolut vielleicht darf ich davon sogar von Kindern Vorträge oder natürliche mag also liebte Kinder sehr.

00:31:40: Und dann irgendwie, die beste Frage, die man an einem Kind stellen kann oder einer der besten ist.

00:31:47: Gel?

00:31:48: Das kannst du nicht!

00:31:49: Das schaffst Du nicht!

00:31:50: Also da drüber zu sprengen oder das zusammenzubauen... also irgendwie diese Kick, diese Herausforderung, die scheint doch eine große Bedeutung zu haben im Menschen.

00:32:01: Ich weiß ich hätte mit dir noch so viel zu besprechen.

00:32:03: wir können über Bildung sprechen, wir könnten über die Zukunft des MCs sprechen aber wir müssen es hier lassen.

00:32:10: abschließend In unserem Podcast haben wir immer noch drei Fragen mit der Bitte um ganz kurze Antworten.

00:32:15: Das Spiel möchte ich auch mit dir machen!

00:32:18: Meine erste Frage gibt es trotz allem, trotz deiner Leistungsbereitschaft – auch Tage an denen du nicht gerne arbeiten gehst?

00:32:26: Eigentlich nein.

00:32:28: Es gibt... Also so kurz bleibt

00:32:29: es.

00:32:30: So kurz wird's eigentlich schon genug.

00:32:33: Zweite Frage gibtes ein Motto das dich durch dein Leben trägt.

00:32:39: Freude am Ton.

00:32:41: Und die dritte Frage, welches war der beste Ratschlag abgesehen von deiner Mama?

00:32:47: Den du je bekommen hast.

00:32:49: Macht das was dich glücklich macht!

00:32:52: Andreas danke für das Gespräch.

00:32:55: weiterhin viel Erfolg und viel Energie mit deinem MC.

00:33:00: Ich glaube man kann sagen mit deinm MC feiert es auch schön dass dreißigjährige.

00:33:05: Danke für den angenehmen Plausch.

00:33:07: ich bedanke mich.

00:33:08: sorry für die langen Ausführungen.

00:33:10: Danke auch Ihnen, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer fürs dabei sein.

00:33:14: Die nächste Folge unseres Podcasts gibt es in zwei Wochen und bis dahin gibt's natürlich jeden Freitag eine neue SWZ und online gibt es uns täglich mit neuen News auf swz.id.

00:33:27: Bis zum nächsten Mal Machen Sie es gut und bleiben sie gesund!

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