Ist der Wein ein Auslaufmodel, Julia Springeth?
Shownotes
Julia Springeth ist in den Weinbergen von Gries groß geworden – dort, wo Trauben in der Sonne warm werden und Kindheit nach Wimmen riecht. Heute trägt Julia Springeth (32) Südtiroler Wein hinaus in die Welt: Sales-Managerin der Kellerei Terlan, sechs Monate im Jahr unterwegs zwischen New York, Tokio und Paris – und trotzdem mit dem Herzen fest daheim.
Vom Spargelstand in die Weltmetropolen
Julia lässt sich ungern in Schubladen stecken. Freestyle, Snowboard, klare Kante – und wenn sie abschaltet, dann gern auf zwei Rädern: mit ihrer Kawasaki ist sie sogar bis ans Nordkap gefahren. In dieser Folge von „Die SWZ trifft“ erzählt Julia, wie alles begann: vom Praktikum im Spargelverkauf hinein in die Weinwelt – weil „Not am Mann“ war, weil jemand ihr Talent sah, und weil sie nie die ist, die Stunden zählt. Im Gegenteil: Julia arbeitet so viel, dass bei ihr drei Arbeitsjahre in zwei passen.
Zwischen Genuss und Erlebnis
Dabei spricht sie offen über eine Branche, die international oft noch traditionell tickt, über Momente, in denen man sich behaupten muss – und darüber, was am Ende überzeugt: Wissen, Haltung und die Geschichte hinter jeder Flasche. Sie erklärt, warum Terlan Trends nicht hinterherläuft, was sich im Weinmarkt gerade wirklich verändert – und was das für die Frage bedeutet, ob Wein ein Auslaufmodell ist. Und vor allem, wie man junge Menschen wieder für Wein begeistern kann. Nicht über „mehr Konsum“, sondern über Nähe, Einblick und Erlebnis: Führungen, Verkostungen, Begegnungen – Wein als Kultur, Kunst, Handwerk und Erinnerung, nicht nur als Alkohol.
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